Augentraining: Einfache und effiziente Übungen für den Alltag

Augentraining: Einfache und effiziente Übungen für den Alltag Augentraining: Einfache und effiziente Übungen für den Alltag

Ob Augentraining Fehlsichtigkeit korrigiert, ist nicht erwiesen. Dennoch können bestimmte Übungen für überanstrengte Augen wohltuend sein.

Ursache

Wer viel am Computer-Bildschirm arbeitet, kennt das Problem: Irgendwann werden die Augen müde, sie beginnen zu brennen und zu schmerzen. Und manchmal flimmert alles und die Buchstaben verschwimmen.

Verwunderlich sind die Beschwerden nicht. Unsere Augen sind eigentlich dafür gemacht, indirektes Licht aufzunehmen. Sitzen wir am Bildschirm, schauen wir aber ständig in eine hinterleuchtete Lichtquelle. Dies strengt die Augen übermässig an und kann die Sehleistung beeinträchtigen.

Der starre Blick

Hinzu kommen zwei weitere Faktoren: Beim ständigen Blick auf kurze Distanz können sich die Augenmuskeln verkrampfen. Schauen wir dann in die Ferne, ist für gewisse Zeit alles unscharf – Fachleute sprechen von «künstlicher Kurzsichtigkeit». Zudem blinzeln Bildschirmarbeiter zu wenig. Sie tun es nur noch fünfmal pro Minute. Normal aber wären ungefähr 20-mal, und das aus gutem Grund: Der häufige Lidschlag hält die Augen feucht und die Hornhaut frei von Staubpartikeln.

Mit Sehtraining angestrengte Augen entlasten

Ob Bildschirmarbeit die Sehleistung auf Dauer verschlechtert, wird heftig diskutiert, eindeutige Belege dafür fehlen bislang. Ebenfalls umstritten sind Aussagen, wonach Augentraining Fehlsichtigkeit vorbeugen oder Kurzsichtigkeit heilen kann. Fest steht aber: Sehtraining kann angestrengte Augen entlasten und lassen sich leicht in den Alltag einbauen. Denn mehr als ein paar Minuten muss man dafür nicht aufwenden.

Entspannend, lockernd und stärkend: Augengymnastik für jeden Tag

  • Das Blinzeln nicht vergessen! Es beugt trockenen Augen vor.
  • Gut gegen den «Tunnelblick»: Ungefähr alle 30 Minuten in die Ferne schauen.
  • Für den Frischekick: Einige Male kaltes und dann warmes Wasser auf die geschlossenen Augen schaufeln.
  • Handflächen warm reiben, leicht gewölbt auf die geschlossenen Augen legen. Dieses sogenannte Palmieren wirkt entspannend.
  • Fördert die Durchblutung: Mit den Fingerkuppen den knöchernen Rand der Augenhöhlen massieren.
  • Bei Müdigkeit reibt man mit Daumen und Zeigefinger oft automatisch jenen Punkt, wo die Brille auf der Nase sitzt – und macht es damit instinktiv richtig. Diesen Akupressurpunkt zu massieren, wirkt belebend.
  • Augenmuskel trainieren und lockern: Mit dem Finger eine liegende Acht in die Luft malen und der Figur mit den Augen folgen. Darauf achten, dass der Nacken locker bleibt. Auch hilfreich: Die Augen rollen – nach oben, unten, links und rechts.
  • Übung fürs Akkomodieren, das Scharfstellen: Ein Auge mit der Hand abdecken. Die andere Hand langsam vor dem offenen Augen hin und her bewegen. Der Bewegung mit dem Blick folgen. Die Übung mit dem anderen Auge wiederholen. Zum Abschluss palmieren.
  • Ebenfalls hilfreich fürs Scharfsehen: Abwechselnd einen Gegenstand in der Ferne und einen in der Nähe ins Visier nehmen.
  • Gut für die Tiefenschärfe: Die Hände zu einem Fernglas formen und in der Ferne einen Gegenstand fixieren.

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